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MITTWOCH, 8 September 2010

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News

SCL besiegt Thurgau 4:1

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Datum: 05.02.2010

Der SC Langenthal gewinnt gegen den HC Thurgau auf eigenem Eis mit 4:1-Toren. Eric Himelfarb spricht von einem wichtigen Sieg für das Selbstvertrauen, aber auf die Playoffs warte noch viel Arbeit. Dem Team gelang heute der zweite Shorthander.

Tag 1 nach der sensationellen Verpflichtung von Oltens Erfolgs-Ausländerduo Brent Kelly und Jeff Campbell – der überraschende Transfercoup bleibt Thema Nummer 1 im Umfeld des SC Langenthal. Oltner-Fans hätten ihren Unmut in E-Mails an die SCL-Geschäftsstelle geäussert, Kämpf sprach von einem gewissen Verständnis. „Im Raum Langenthal wurden die Wechsel sehr positiv aufgenommen.“ Häufig werde gefragt, ob man sich die kanadischen Offensivkräfte denn auch leisten könne. Kämpf: „Das ist im Budget für nächste Saison enthalten – ohne Fremdfinanzierung.“
Gut sei, dass es nun vermeldet ist, „so können wir uns nun wieder auf die laufende Saison konzentrieren.“

Reaktion gefordert
Kämpf hatte eine Reaktion auf die „nicht akzeptable Leistung“ von Dienstag gefordert und Trainer Heinz Ehlers hatte sich den ein und anderen Spieler zur Brust genommen. „Was besprochen wurde, bleibt aber in der Garderobe.“
Die Voraussetzungen für das Spiel der Nummer 7 und 8 der Tabelle war spannend, denn der HC Thurgau kam um zu überleben: nur zwei Punkte trennen die Ostschweizer von Rang neun, der nach der Qualifikation gleichbedeutend mit dem Saisonende ist – und von Langenthal wurde verlangt, auf die wenig erbauliche Darbietung in Olten zu reagieren.

Kurzes Drittel
Das erste Drittel war eines der kürzesten in der laufenden Saison, nur ein Tor sowie drei Strafen, daneben wenig Unterbrüche. Den Treffer konnten das feldüberlegene Heimteam für sich verbuchen, die vierte Linie mit Daniel Meier, René Baumgartner und Simon Fischer fuhr einen Angriff, Fischer war es, der die Scheibe am ausgespielten Torhüter Andreas Schoop vorbei ins Netz hob. Auch die drei Strafen gingen zu Lasten des SCL, statistisch gesehen hatten im ersten Abschnitt einzig die Oberaargauer etwas für das Matchtelegramm getan.

Zweiter Shorthander
Dies änderte sich in der 23. Minute, nach einem Fehlpass durch Jarkko Schäublin aus der Defensive auf Thurgau-Topskorer Steve Brulé glichen die Ostschweizer aus. Gleichzeitig lag Basel beim HC Ajoie im Rückstand; doch lange war der HCT nicht auf Punktekurs, was die unbequeme Tabellenlage verbessert hätte.
Schäublin beantwortete seinen Patzer mit einem Assist auf Daniel Carbis, der für Alex Chatelain auflegte – die Oberaargauer lagen wieder vorne; wenig später sogar mit zwei Toren Vorsprung: Silvan Lüssy vollstreckte von Eric Himelfarb lanciert, zum zweiten Shorthander in dieser Saison.

„Lärm in den Playoffs“
Thurgau konnte zuwenig entgegensetzen, dann und wann zeigte der SCL ein Spiel auf ein Tor, Sven Bärtschi beendete einen von Gian-Andrea Randegger eingeleiteten Angriff mit dem vorentscheidenden 4:1.
Man habe den Weg zum Sieg gefunden, sagte Eric Himelfarb. „Wir brauchten einen Sieg für das Selbstvertrauen, aber es gibt noch viel Arbeit bis zu den Playoffs.“ Das Spiel 5 gegen 5 müsse man verbessern und auch die Abwehrarbeit müsse noch gesteigert werden, „die Gegner haben es in unserer Zone zu einfach.“ Danach hoffe er, dass man Lärm in den Playoffs machen könne.
Morgen gegen den HC Ajoie müsse man sechzig Minuten gut spielen. Auch vor zwei Wochen sei man gut gestartet, lange stand 0:0, ehe die Jurassier im Mitteldrittel auf 3:0 davonzogen, darunter das „Phantomtor“ zum 1:0.

2. Shorthander – fürs Geschichtsbuch*
16 Punkte Vorsprung: Nun sind die Playoffs auch rechnerisch 100prozentig ein Eigentum des SCL: noch fünfzehn Punkte können in den letzten Punkten erreicht werden und Langenthal hat sechzehn Zähler Vorsprung auf Platz neun.
9 verschiedene Skorer: Neun verschiedene SCL-Spieler trugen sich in die Skorerliste ein.
2. Shorthander: Dem SC Langenthal gelang gestern der zweite Shorthander. 0:10 stand es vor dem ersten solchen Tor vor zwei Spieltagen, nun verkürzte der SCL auf 2:10. Auch diesmal war Eric Himelfarb am Shorthander beteiligt: „Langsam, langsam wird diese Bilanz besser.“
Daniel Gerber

* Bei Stürmer werden die 50er Schritte vermerkt (50. Tor, 50. Assist und 50. Punkt), bei Verteidigern die 10er Schritte. Bei den Strafminuten und Anzahl Spielen werden bei allen Spielern die 50er Schritte vermeldet.

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