SCL will am Vierwaldstättersee siegen

Die Luzerner Eishalle liegt nur eine Steinwurfweite vom Vierwaldstättersee entfernt. Hier will der SC Langenthal das erste Kapitel einer erfolgreichen Cup-Saison schreiben. «Wir wollen die erste Runde überstehen», blickt SCL-Stürmer Robin Nyffeler nach vorne.

Nicht weniger als drei 1.-Ligisten hatte Aufsteiger HC Luzern ausgeschaltet, um erstmals den Sprung in die Cup-Hauptrunde zu schaffen: Prättigau-Herrschaft, Wil und Uzwil wurden bezwungen. Geträumt hatte man am Vierwaldstättersee vom EV Zug, dort spielt Lino Martschini, der Bruder von HC-Luzern-Athlet Luca Martschini. Aus dem Zentralschweizer-Derby zum Cup-Auftakt ist nichts geworden, stattdessen kommt der amtierende Swiss-League-Meister SC Langenthal.

«Jeder freut sich»
«Jeder freut sich, dass es nun endlich losgeht», erklärt SCL-Stürmer Robin Nyffeler nach vorne. Sieben Testspiele liegen hinter der Mannschaft. «Wir probieren die guten Dinge rauszunehmen, nun geht es richtig los», blickt Nyffeler auf das Duell gegen den HC Luzern. «Die Vorbereitungsspiele waren sicher wichtig, wir fanden darin gut zusammen, obschon wir ein ziemlich neues Team haben.»

Ziel: «Ein klarer Sieg!»
Über den HC Luzern lägen nicht so viele Informationen vor, sagt Nyffeler, «ausser dass sie kürzlich aufgestiegen sind. Aber es gilt bereit zu sein.» Verschiedene Spieler mit Vergangenheit in der EVZ-Nachwuchsabteilung stehen im Kader. Oliver Dünner, der Bruder von SCL-Meisterstürmer Nico Dünner, wurde auf die neue Saison hin verpflichtet, und mit Luca Martschini steht ein weiterer Bruder eines prominenten Hockey-Spielers im Team.
Dennoch ist das Ziel klar: «Siegen, es gibt nichts anderes. Sie sind zwei Ligen unter uns, das Ziel ist ein klarer Sieg», sagt Robin Nyffeler.

Ziel: Eine Runde weiter kommen
2016/17 verpasste der SC Langenthal das Halbfinale nur knapp: Erst im Penaltyschiessen musste sich das Team damals gegen den späteren Cup-Triumphator EHC Kloten geschlagen geben.
In den beiden Folgesaisons musste der SCL nun in der ersten Runde Abschied vom Cup nehmen, zunächst gegen Olten und letzte Saison in der Innerschweiz gegen die EVZ Academy. «Nun wollen wir die erste Runde überstehen, letzte Saison erlitten wir eine ärgerliche Niederlage, nun wollen wir zeigen, dass wir daraus gelernt habeN.»

Stadion macht keinen Unterschied
Seit der Rückkehr in die Swiss League spielte der SC Langenthal mittlerweile in den unterschiedlichsten Stadien, auch im weiteren Umkreis von Luzern: In Sursee, Zug, Ambri und Biasca. Erstmals im laufenden Jahrtausend (1976 bis 1978 spielten Luzern und Langenthal gleichzeitig in der NLB) erfolgt nun aber ein Ernstkampf am Fusse des Pilatus. Robin Nyffeler: «Am Morgen gibt es ein Warm-up und am Nachmittag wird der Car beladen und wir fahren nach Luzern. Speziell ist es nicht, in einer neuen Halle zu spielen, ich glaube nicht, dass das einen Unterschied macht, jeder will einfach das beste geben. Eisfeld ist Eisfeld – und dort spielt die Musik. Die Fans, die dort sind, wollen Action sehen und unser Ziel ist es, etwas zu zeigen.» Robin Nyffeler (20) trugt bereits 57 Meisterschaftsspiele und zwei Cup-Duelle mit dem SCL aus. Im Frühling verlängerte er seinen Vertrag bis 2021.

Text: Daniel Gerber


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SA, 21.09.2019 20:00 Uhr, Güttingersreuti
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