Vollgas in beiden Zonen

Andrew Clark ist neben Traner Jeff Campbell der einzige Kanadier im Team. Der 31-Jährige ist auch ein bisschen an Fussball interessiert. Dieses Interesse beschränkt sich aber noch auf Videospiele.

Bevor Andrew Clark in den letzten drei Jahren für den HC Innsbruck in der EBEL spielte, trug er während einem Jahr das Trikot der Rapperswil Jona-Lakers, in jenem Jahr als Ajoie Meister wurde und der SC Langenthal im Viertelfinal gegen Martigny ausschied. «An viel kann ich mich nicht mehr erinnern, schliesslich hat auch viel geändert seither», sagt Andrew Clark. Eines habe er über die Schweizer B-Liga aber im Kopf behalten: «Es gibt nur zwei Ausländer. Das fand ich schon damals speziell.» Es ermögliche den Schweizer Talenten sich zu entwickeln, entsprechend seien ihm mehrere starke Schweizer aufgefallen. Dass dies zusätzlichen Druck auf die ausländischen Kräfte auferlege wisse er, dies spüre er aber kaum: «Egal wo ich spiele, gegen wen und für wen: Ich will einfach nur mein Bestes geben. Das klappt vielleicht nicht in jedem Spiel, aber ich versuche, dem Team immer so gut wie nur möglich zu helfen.» Dies bedeute nicht zuletzt, in beiden Zonen erfolgreich und konsequent zu arbeiten, Bullys zu gewinnen und in Über- und Unterzahl gute Arbeit abzuliefern. Gerade für einen Mittelstürmer ist dies zweifellos wichtig.

Europa der Heimat vorgezogen
Eine Rückkehr in die Schweiz war derweil nur eine der Optionen. Klar war einzig, dass er und seine Frau Brittney mit Tochter Charlee eine Veränderung anstreben wollten. «Die Schweiz ist ein schönes Land mit freundlichen Leuten. Das hat uns schon beim letzten Mal gefallen», erinnert sich Clark. In Gesprächen habe sich dann rasch herausgestellt, dass eine Rückkehr in die Schweiz die wahrscheinlich beste Option sei. Eine Rückkehr nach Kanada oder Amerika sei derweil weniger ein Thema gewesen, auch wegen der Reiserei. Zwar wäre dereinst eine Anstellung in der NHL oder der AHL ein Ziel gewesen, als diese Möglichkeit aber nicht bestand, habe er sich für Europa entschieden, auch weil er dort Erfahrungen sammeln kann, die sonst keiner erlebt, wenn er nicht dereinst nach Übersee reist.

Seit Andrew Clark in Europa spielt ist er ausserdem auch vermehrt mit Fussball in Kontakt gekommen, zuvor kannte er diesen Sport kaum. An einem Live-Spiel habe er bisher aber noch nicht teilgenommen. «Das Spielen von Videospielen ist eines meiner Hobbys, da gehört neben Eishockey auch Fussball dazu», verrät Clark. Daneben golfe er gerne, vor allem aber widme er sich gerne seiner Familie mit seiner jungen Tochter Charlee und seiner Frau Brittney.

Ein gutes Vorbild
Seine Aufgaben beim SC Langenthal kennt er indes durchaus, im Rebuild der Langenthaler will er als erfahrener Spieler eine wichtige Rolle einnehmen. «Erwartungen und Ziele habe ich keine exakten. Wir werden sehen, was passiert. Aber ich denke wir werden genauso versuchen jedes Spiel zu gewinnen, wie immer.» Natürlich werde er versuchen jungen Spielern zu helfen und ihnen zu zeigen, wie sich ein Profi auf und neben dem Eis verhält. Als gutes Vorbild verspricht er deshalb stetig mit 200 Prozent Einsatz voranzugehen.

Text: Leroy Ryser


zurück
 
 
 
SA, 21.09.2019 20:00 Uhr, Güttingersreuti
SPIELPLAN
1
:
3
DI, 17.9.2019, 20.00 Uhr, Schoren
SPIELPLAN
NEWS
NEWS
SCORERLISTE
SCORERLISTE
Newsübersicht
NEWSÜBERSICHT
Sponsoren
   
© 2019 SC Langenthal
IMPRESSUM | HOME | TEAM | SAISON | FANCORNER | TICKETS | MARKETING | GASTRONOMIE | NEWS | KONTAKT
created and powered by Synergetics AG