Hunger auf mehr Swiss League


Der Ex-SCB-Verteidiger Joël Scheidegger spielte bereits mehrfach für Gelb-Blau. Jetzt, in der kommenden Saison, will er sich endgültig in der Swiss League durchsetzen.

Für Joël Scheidegger dürfte der Vertrag beim SC Langenthal eine grosse Genugtuung sein. Der 23-Jährige hat nach seinen Elite-Jahren beim SC Bern beim SC Langenthal angeheuert, konnte sich in der Saison 2015/16 aber nicht entscheidend durchsetzen. Nach zwei Jahren in der 1. Liga, respektive der MySports-League, kehrt er nun in die Swiss League zurück. „Ja, schon auch Genugtuung“, sagt Scheidegger und hängt dann an: „Aber eigentlich ist es viel mehr Hunger auf mehr.“ Eine Liga tiefer hin oder her – er habe in den letzten zwei Jahren grosse Fortschritte machen können. Unter anderem auch im mentalen Bereich. „Geschlafen habe ich keineswegs. Und letztlich hat es mich auch zum erhofften Resultat, sprich meine Rückkehr in die Swiss League, gebracht.“ Dass er dieses Niveau hat, war er bereits in der vergangenen Saison überzeugt. Auch deshalb spielte er beim SC Langenthal und bei Hockey Thurgau einzelne Spiele in teilweise gar wichtigen Rollen – ohne Makel und überzeugend, weshalb er nun definitiv in den Oberaargau zurückkehrt.

Sommertraining soll helfen
Der Vertrag alleine bringt Joël Scheidegger aber noch nicht viel. Jetzt will er es sich und der Hockeyschweiz beweisen, dass er tatsächlich in die Swiss League gehört. Damit das gelingt, besucht er das Sommertraining erstmals vollumfänglich. „Als ich damals beim SCL spielte, musste ich den Sommer hindurch in die Rekrutenschule. Natürlich habe ich selbst trainiert, aber das ist nicht dasselbe.“ Er erhofft sich deshalb auf den ersten Metern deutlich zulegen zu können, daneben will er auch seine Balance verbessern. Gepaart mit einem guten Stellungsspiel und einem genauen ersten Pass will er beim SCL zu den Top-Sechs-Verteidigern zählen. Gerade nach den diversen Abgängen – darunter jene von Mike Völlmin und Aurélien Marti – gibt es in diesen Formationen Platz und Chancen für den jungen Verteidiger.
Zu viel Druck machen will er sich aber nicht. Er habe das nötige Selbstvertrauen und sei überzeugt, diese Prüfung in der Swiss League zu bestehen. „Ich glaube nicht, dass man mich noch als Junior sieht. Ich habe mich verändert und weiterentwickelt.“ Ausserdem kann er sich in diesem Jahr – neben dem Besuch der Berufsmatura – voll und ganz aufs Eishockey konzentrieren. „So bleibt auch noch ein bisschen Zeit für Ping-Pong spielen“, scherzt er, der auch neben dem Eis sportlich unterwegs ist. Neben dem Ausgehen mit Freunden und Familie spielt er nämlich gern Tennis oder eben Ping-Pong in der Badeanstalt. Dabei ist es egal ob am Ball oder am Puck. Joël Scheidegger will sich beim SCL im zweiten Anlauf durchsetzen. Und gerade nach einer punktereichen Saison beim EHC Brandis darf man ihm das durchaus zutrauen.

Text & Bild: Leroy Ryser


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