Ein noch besseres Topteam für Sterchi


Simon Sterchi hat in den letzten Jahren ständig bei NLB-Top-Teams gespielt. Dennoch erhofft er sich vom Transfer zum SC Langenthal einen weiteren Schritt nach vorne in seiner Karriere.

Simon Sterchi hat in einem stark besetzten Jahrgang beim SC Bern seine Jugendzeit durchlaufen. Christoph Bertschy, Julian Schmutz, Marco Müller – da war die Konkurrenz wenig überraschend gross. Der heute 23-Jährige hat sich deshalb dazu entschieden, auf die Elite-Zeit hin, zu den SCL Tigers zu wechseln. Eigentlich ein guter Entscheid, denn Sterchi wurde prompt noch vor dem Ende der Elite-Zeit im NLA-Team eingesetzt. Leider aber stieg Langnau noch in dieser Saison ab, weshalb der Stürmer fortan in der NLB auflaufen musste. Dabei blieb es bis zuletzt, obwohl er mit den Tigern aufstieg und einen NLA-Vertrag besass. Zuerst wurde er nach Thurgau ausgeliehen, dann wechselte er zu La Chaux-de-Fonds, ehe er nun in den Kanton Bern zurückkehrt. „Es ist schon ein bisschen ein nach Hause kommen. Wieder etwas mehr Berndeutsch, das liegt mir eher“, scherzt Sterchi, der aber dennoch fliessend Französisch spricht. Der SCL war aber keineswegs nur wegen der Sprache seine erste Wahl. In La Chaux-de-Fonds war er zwar auch schon bei einem Topteam, beim SCL aber ist er nun bei einem noch besseren Topteam. Und vielleicht hat er hier auch noch einmal bessere Chancen, sich ein zweites Mal für die NLA zu empfehlen. „Nicht, dass ich gleich wieder weggehen müsste oder gehen will. Aber die NLA ist schon noch ein Thema.“ Immerhin gilt er als technisch und läuferisch talentiert, seine Scoringwerte in den letzten Spielzeiten lassen sich durchaus sehen.

Zuletzt meist Erstlinienstürmer
Ein bisschen hat das auch mit seiner Rolle zu tun gehabt. In La Chaux-de-Fonds spielte Sterchi in der ersten Linie neben Dominic Forget, auch in Thurgau agierte er im Paradesturm. „Ich hoffe, dass ich auch in Langenthal eine wichtige Rolle und entsprechend Verantwortung übernehmen kann“, sagt er, lässt aber offen, wo genau er spielen möchte. „Das werden die Trainer entscheiden.“
Ob es gelingt wird zweifellos auch sein Vater interessieren, der als Radio Moderator und Kommentator im Eishockey ständig zugange ist. Christoph Sterchi ist nämlich beim SRF engagiert und besucht in dieser Funktion auch Weltmeisterschaften oder die Olympischen Spiele, wenn er nicht gerade eine Partie seines Sohnes besucht. „Das Interesse für Sport habe ich wohl von ihm mitgegeben erhalten. Wenn irgendwo ein Schweizer dabei ist, egal in welcher Sportart, bin ich interessiert“, sagt Sterchi-Junior. Das geht dann weiter, bis hin zum Ausprobieren der unterschiedlichsten Sportarten. Entsprechend polysportiv sei er immer schon gewesen. Wenig überraschend liegt die Konzentration derzeit dennoch mit seinen 23 Jahren auf dem Eishockey – und Radio-Reporter ist für ihn persönlich derzeit schon gar kein Thema. Zuerst will er den nächsten Schritt im Eishockey machen. Bei einem noch besseren Top-Team, auch noch in seinem Heimatkanton, ist er vielleicht genau am richtigen Ort.

Foto & Text: Leroy Ryser


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