SCL vor Derby-Playoff-Knaller gegen Olten

Der SC Langenthal steht vor dem Halbfinal-Derby-Knüller gegen den EHC Olten. Die Playoff-Bilanz gegen das Team aus der Dreitannenstadt ist zwar negativ, aber SCL-Coach Per Hanberg blickt entschlossen nach vorne: "Wir wollen das Finale erreichen - dazu ist jedoch harte Arbeit nötig."

Die Bilanz muss nicht das letzte Wort haben: Bereits gegen den EHC Visp verfügte der SC Langenthal über eine negative Playoff-Vergangenheit: 1:2 lauteten die drei Begegnungen in den Serien vor dem jüngsten Viertelfinale - doch der SCL konnte dies korrigieren und die Gesamt-Playoff-Begegnung auf 2:2 ausgleichen. Im gleichen Stile soll nun auch Olten begegnet werden: Die beiden bisherigen Serien gingen nach sieben Spielen (2009/10) respektive nach sechs Matches (2012/13) verloren. Nun will der SCL den Anschluss in der Gesamtbilanz schaffen - denn dieser würde gleichzeitig (und viel wichtiger) bedeuten: Einzug ins Finale.

"Es war immer eng"
"Wir sind uns in dieser Saison sieben Mal in der Liga begegnet und einmal im Cup - es war immer eng", fasst SCL-Trainer Per Hanberg das bisher Geschehene zusammen. "Wir haben etwas häufiger gewonnen, aber das ist Geschichte. Nun beginnt es bei null. Es werden viele Emotionen im Spiel sein, doch wir sind physisch und mental bereit. Es schaut gut aus im Team und ich hoffe auf einen guten Start am Mittwoch."

"Alle im Halbfinale sind gut"
"Im Januar hatte Olten Schwierigkeiten und sie wechselten den Trainer. Gegen den HC Thurgau, der über ein gutes Team verfügte, konnen sie siegen und Selbstvertrauen gewinnen", blickt Per Hanberg auf den nun kommenden Gegner. "Aber ich schaue mehr auf mein Team." Insgesamt gilt: "Alle im Halbfinale sind gut. Doch wir sind bereit, gegen jeden Club zu spielen. Beide wissen, dass der andere gut ist."

"100 Prozent sind nötig"
"Von uns erwarte ich, dass wir so spielen, wie wir das planen." Das beginne mit einer starken Abwehr. "Wir sind gut im Skaten und haben ein schnelles Hockeyteam."
Das Ziel sei, die Spiele zu gewinnen und das Finale zu erreichen. "Es gibt harte Arbeits-Games. Wir treffen auf ein starkes Team. 100 Prozent sind nötig, wir müssen eine gute Performance zeigen und hart arbeiten. Gegen Visp war das bereits nötig. Das gab dem Team Vertrauen für die Zukunft."

Mehr Emotionen, mehr Fokus
In den Playoffs seien die Emotionen noch grösser, erklärt Per Hanberg. Es gelte, "sich noch mehr zu fokussieren, auf das was man tun will und sich besser denn je vorzubereiten. Das Adrenalin ist hoch in der Kabine. Wir müssen schnell sein, es ist ein schnelles Spiel - aber wenn man wirklich bereit ist, dann kann man die richtigen Entscheide treffen." 
Man wisse, dass man jeden Gegner schlagen könne. "Olten ist gut und stark. Gleichzeitig wissen wir, dass wir siegen können. Wir müssen bereit sein, uns für das Team zu opfern; Schüsse blocken und gut agieren. Wir müssen Wege finden zu gewinnen." Man habe vertrauen und wolle gewinnen.

In dieser Saison die Nase vorn
Bisher standen sich die beiden Teams 118mal in der zweihöchsten Liga gegenüber. 53mal siegte Langenthal (davon 47mal nach 60 Minuten), sechs Duelle gingen Unentschieden aus (als es das noch gab) und 59mal setzte sich Olten durch (davon 51mal nach 60 Minuten). Das Punktegesamtverhältnis lautet 152:159 Zähler, dies bei 372:426 Toren. Während die Gesamtbilanz negativ ist, setzte sich Langenthal in der laufenden Meisterschaft in fünf der sieben Begegnungen durch.

Text: Daniel Gerber


zurück
 
 
 
DI, 2.9., 20:00, Schoren
SPIELPLAN
1
:
3
SA, 22.09., 17:30, Schoren
SPIELPLAN
PLATZHIRSCH-HOCHSITZ
PLATZHIRSCH-HOCHSITZ
SCORERLISTE
SCORERLISTE
Newsübersicht
NEWSÜBERSICHT
Sponsoren
   
© 2018 SC Langenthal
IMPRESSUM | HOME | TEAM | SAISON | FANCORNER | TICKETS | MARKETING | GASTRONOMIE | NEWS | KONTAKT
created and powered by Synergetics AG