Nun wartet Best-of-3

Der EHC Visp verstrickt den SC Langenthal in eine enge, spannende Playoff-Serie. Ab Mittwoch wird die Best-of-7-Serie "verkürzt" weitergeführt: Da es in der Serie mittlerweile 2:2 steht, folgt nun eine Best-of-3-Serie, die über den Einzug ins Halbfinale entscheidet.

Der SC Langenthal und der EHC Visp duellieren sich in einer langen und packenden Playoff-Serie. So wie in den drei bisherigen Begegnungen in den Playoffs, von denen zwei über die Volldistanz von sieben Spielen gingen (2004/05 und 2013/14) und eine über sechs (2010/11).
Sicherlich dürfte die Ausgangslage "Zweiter gegen Siebter" täuschen: Visp lag nach 46 Qualifikationsrunden nur sieben Punkte hinter dem Tabellendritten - somit befanden sich die die Walliser im Grunde punktemässig in direkter Nachbarschaft zum SCL; da die fünf Mannschaften der Ränge drei bis sieben allesamt innerhalb von nur sieben Punkten lagen; im Schnitt ist in dieser Region der Quali-Tabelle somit alle 1,4 Punkte eine Mannschaft anzutreffen.

Silvan Hess: "Wir wissen, was wir können"
Der 2:2-Ausgleich in der Serie lässt die Spieler nicht nervös werden, sagt Silvan Hess, der im dritten Spiel mit seinem Treffer ins leere Tor den Sieg endgültig sicherte. "Wenn wir unser Hockey durchziehen, werden sie nicht viel erhalten. Wir sind bereit und wissen was wir können."
Die Niederlagen (Total in dieser Saison 5:6 Siege gegen Visp) seien vor allem darauf zurückzuführen, "dass wir manchmal so Phasen haben, wo wir nicht einfach spielen. Das liegt nicht drin. Wir müssen unser Spiel nicht nur 50 Minuten durchziehen, sondern 60."

SCL zeigt Zuversicht
"Das was wir im letzten Match gezeigt haben ist zu wenig und wir wissen, dass wir auch mehr können", blickt Silvan Hess zuversichtlich nach vorne. Gleichzeitig kenne man die Qualität der Visper. "Sie sind eine Playoff-Mannschaft; wir wussten was auf uns zukommt und dass es nicht einfach wird. Wir wissen alle um was es geht."
Entscheidend werde sein, wer weniger Strafen nehme und einfacher spiele.
"Es wäre der falsche Moment um nervös zu werden", sagt Marc Eichmann, operativer Leiter der SCL AG. "Wir wären gerne 3:1 vorne, doch nun wartet eine Best-of-3-Serie. Wir wissen was auf dem Spiel steht."

Marc Eichmann: "Es braucht 60 Minuten SCL-Hockey"
"Wenn man sich auf die Platzierung verlässt, kommt es falsch heraus", sagt Marc Eichmann. "Das ist das spannende im Playoff-Hockey. Es beginnt wieder bei null."
Dass alles so eng ist, sei ein gutes Zeichen für die Liga. "Sie ist attraktiver und spannender geworden, das ist eine gute Entwicklung. Ich bin froh, dass genug Spieler da sind, um die Liga ausgeglichen zu gestalten. Man sieht, dass die Clubs gute Arbeit leisten."
Gute Arbeit leisten will der SCL auch in Spiel fünf gegen Visp: "Wir müssen unser Spiel über 60 Minuten durchziehen, wir hatten nun immer wieder Begegnungen, in denen zehn Minuten nicht gut waren. Es wird über den Kampf entschieden, es ist eine intensive Serie. Wir wollen das Glück auf unsere Seite zwingen - wir sind daheim und haben die Unterstützung des Publikums."

Bilanz: Führung würde erneut Ausgleich bedeuten
Auch die Gesamtbilanz der laufenden Saison zwischen den beiden Clubs ist ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Gegenwärtig liegt Visp mit einem Sieg vorne, nämlich mit 6:5 nach elf Spielen: Wenn der SC Langenthal es schafft, das fünfte Spiel zu gewinnen, führt er mit 3:2 Siegen in der Playoff-Viertelfinal-Serie und die Saisonbilanz wäre wieder ausgeglichen. Zusammen mit dem 3:4 aus der Qualifikation würde es dann 6:6 stehen.

Text: Daniel Gerber


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DI, 18.12.2018, 20.00 Uhr, Schoren
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