Jetzt rockt der SCL mit "TKKC"

Nun muss sich die Liga warm anziehen. Bislang war die erste Sturmlinie "KCT" der am meisten gefürchtete Dreizack der zweithöchsten Spielklasse. Doch nach Campbells Verletzungspech zeigt sich jetzt vor dem vierten Playoff-Knaller gegen den EHC Visp: Der SCL ist gestärkt zurück … mit "TKKC".

Manchen dürfte die Jugendroman-Serie "TKKG" ein Begriff sein. In diesem kämpfen die vier Teenager-Detektive Tarzan, Karl, Klösschen und Gaby für die Gerechtigkeit. Das Quartett löst zahlreiche Fälle.
Nun erhält die prominente Abkürzung eine Entsprechung im Kanton Bern, beim SC Langenthal.
Bisher fürchtete die ganze Liga eine Abkürzung: "KCT" - Kelly, Campbell, Tschannen. Zusammengerechnet seit bald einem Jahrzehnt, seit 2010, fast in jedem Jahr die beste Sturmformation aller Teams.

Erste Linie um Karlsson erweitert …
In dieser Saison wurde das Kürzel nun auseinandergerissen, weil der Kanadier Jeff Campbell bereits früh einen Rückfall seiner Verletzung erlitten hatte und monatelang ausfiel. Als Ersatz verpflichtet wurde der Schwede Kim Karlsson, der einen Schnitt von über einem Punkt pro Spiel auf Anhieb lieferte - dies in der Qualifikation.
Nun zeigte er, dass er auch in den Playoffs zu liefern versteht. Gegen den EHC Visp erzielt er die Tore eins und zwei im dritten Spiel. Zusammen mit den beiden Zählern aus seinem Einsatz im zweiten Spiel der Serie kommt er somit auf zwei Punkte pro Playoff-Match. 

… aus "KCT" wird "TKKC"
Gleichzeitig skoren auch der auf Spiel drei zurückgekehrte SCL-Captain Stefan Tschannen und der Kanadier Brent Kelly. Und Jeff Campbell? Er ist mittlerweile zurück und trifft ebenfalls. Im Startspiel wurde er eingesetzt und im gelang das erste Playoff-Tor 2018 des SC Langenthal.
Somit ergibt sich ein Problem. Nicht für den SCL. Sondern für die Gegner. Denn nun greift der SCL nicht mehr nur unbremsbar mit "KCT" an sondern mit "TKKC": Tschannen, Karlsson, Kelly und Campbell. Natürlich kann von den drei Ausländern jeweils einer nicht mittun, dennoch ist durch diese geballte Ladung Offensivpower die Langenthaler-Sturmabteilung noch unberechenbarer.

Aller guten Dinge sind 5:2-Siege
Es scheint irgendwie vorgegeben: Der SC Langenthal und der EHC Visp trennen sich in dieser Playoff-Serie ausschliesslich mit 5:2-Toren, wobei das jeweils fünfte Tor offenbar ins leere Gehäuse zu erfolgen hat.
Gleich ob mit einem 5:2 oder mit welchem Resultat auch immer: Mit dem 2:1-Serienvorsprung im Rücken will der SC Langenthal nun den dritten Sieg in Folge gegen Visp erringen. Neues gibt es über den Gegner nicht mehr viel zu sagen. Die Voten von Spieler und Club-Führung zusammengefasst ergeben, dass es namentlich im Wallis schwierig ist, gegen Visp zu gewinnen und gleichzeitig dass dies möglich ist, wenn es dem SCL gelingt, sein Potential uneingeschränkt auszuspielen.

SCL mit zuletzt positiver Bilanz im Wallis
So schwierig es auch ist beim EHC Visp zu gewinnen, so fokussiert scheint der SC Langenthal zuletzt in dieses Ansinnen eingestiegen zu sein. Die Zahlen meinen es zuletzt nämlich gut mit dem SCL: Sechs der letzten zehn Spiele in der Litternahalle konnte die Mannschaft von Trainer Per Hanberg für sich entscheiden (nach einer vorangegangenen Auswärtsdurststrecke von fünf Niederlagen in Serie).
Eine durchaus ermutigende Bilanz, welche das Team nun in der aktuellen Partie auf sieben Siege in den letzten elf Auswärtsspiele ausbauen will.

Text: Daniel Gerber


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