SCL mit 2. Auswärts-Shut-out in Serie

Der SC Langenthal gewinnt nach einem Arbeitssieg mit 4:0-Toren gegen den HC Thurgau. Der SCL holt damit den fünften Sieg in Serie sowie den zweiten Auswärts-Shut-out in Serie.

Das letzte Gegentor auf Auswärtseis kassiert der SC Langenthal zum Saisonauftakt in der ersten Runde beim EHC Olten 24 Sekunden vor Schluss (Ueli Huber trifft ins leere Tor) – das ist am 13. September geschehen. Seither hat das Team von Trainer Per Hanberg auswärts kein Gegentor mehr eingesteckt. Beim Auswärtsvergleich mit den Ticino Rockets steht Yannik Wildhaber im Tor, ohne einen Gegentreffer zu kassieren. Nun erreicht Marco Mathis ebenfalls einen Shut-out.

Seit 80:24 nicht mehr ohne Auswärtsgegentor
Der HC Thurgau scheint sichtlich ermutigt vom Dienstagssieg gegen den EHC Olten. In den ersten Minuten tun die Ostschweizer mehr für das Spiel, doch der SC Langenthal steht solide. Als beispielsweise gleich zwei Thurgauer anrennen, legt sich Colin Gerber im strategisch richtigen Augenblick auf das Eis, um den ansonsten wohl entscheidenden Pass zu blocken.
Doch umsichtig geht es auch vor dem Tor von Janick Schwendener zu und her. Wie bereits in der letzten Saison ist es äusserst schwierig , aus einer wirklich verheissungsvollen Position zum Abschluss zu kommen. Nicht selten stehen drei, vier und ab und an fünf Mann vor dem Gehäuse, so dass sich der Puck im Räderwerk der Thurgauer Abwehrmaschinere verheddert.

Seit 100:24 nicht mehr ohne Auswärtsgegentor
Am Vorabend gewinnt die Schweiz im Fussball mit 5:2-Toren gegen Ungarn, ob die Spieler des SCL und des HCT dem Fussballnationaltrainer Vladimir Petkovic einfach zeigen wollen, dass sie – wenn er schon ein Eishockeyresultat zeigt, sie nun spasseshalber mit einem Fussballresultat kontern? Nein. SCL-Verteidiger Philip Ahlström sorgt zur Spielmitte bei zwei Power-Playtoren für den Unterschied. Beim 1:0 schiesst er von der blauen Linie aus und SCL-Stürmer Dario Kummer bringt die Scheibe an Thurgau-Keeper Janick Schwendener vorbei. Und nur rund dreieinhalb Minuten später lässt er sich als Torschütze in die Skorerliste eintragen.
Da sich der SCL hinten schadlos hält, ist die Mannschaft zum Ende des zweiten Drittels seit nun über 100 Minuten auf fremdem Eis ohne Gegentor.

Seit 120:24 nicht mehr ohne Auswärtsgegentor
Im Schlussdrittel gelingt es dem SCL, das Skore zu erhöhen. Zunächst lenkt Robin Leblanc einen Weitschuss von Claudio Cadonau ins Netz. Der Schiedsrichter schaut sich den Treffer sicherheitshalber noch einmal an, befindet diesen aber als regulär.
Den Schlusspunkt setzt Brent Kelly mit einem herrlichen Schlenzer ins leere Tore.

Stimmen zum Spiel
SCL-Verteidiger Philip Ahlström: Zu seinen Offensivaktionen: «Man kann jeden dahinstellen.» Und auf den Hinweis, dass aber er dagestanden hat: «Ja, ich bin happy. Und meine Mitspieler leisteten gute Vorarbeit. Thurgau spielte in der Abwehr stark. In unserer Defensive werden die Rollen ebenfalls seriös ausgeführt. Es macht mich glücklich, dass wir zu dieser Leistung fähig waren, obschon mehrere Schlüsselspieler verletzt fehlten.»
SCL-Goalie Marco Mathis: «Die Schüsse wurden gut geblockt, wir haben nicht viel zugelassen. Die Zweikämpfe wurden gewonnen, das ist der Schlüssel. Der erste Shut-out tut immer gut, man rennt dem dann nicht mehr hinterher. Den Saisonstart betrachten wir als gelungen.»

Seitenblick – Olten siegt wieder
Nach drei Niederlagen in Serie kann der EHC Olten wieder einen Sieg sein eigen nennen.

5. Sieg in Serie – fürs Geschichtsbuch
40. Rytz-Punkt: Philipp Rytz liefert beim 3:0 den zweiten Assist, somit kommt er neu auf 13 Tore und 27 Assists, was 40 Zähler im SCL-Dress ergibt. 
5. Sieg in Serie: Der SCL gewinnt zum fünften Mal in Serie. In chronologischer Folge: 4:0 gegen den HC Thurgau, 7:2 gegen Olten, 5:0 gegen die Ticino Rockets, 7:3 gegen die EVZ Academy und 6:2 gegen Visp.
5. Sieg in Serie gegen den HC Thurgau: Der SC Langenthal setzt sich zum 5.mal in Serie gegen den HCT durch (4:0 sowie letzte Saison in den Playoffs: 2:1, 4:1, 3:1 und 2:1).

Text: Daniel Gerber
Foto: Leroy Ryser

HC Thurgau – SC Langenthal 0:4 (0:0, 0:2, 0:2)
Güttingersreuti. – 1154 Zuschauer. – SR: Erard, Haag/Küng. – Tore: 31. Kummer (Ahlström/Ausschluss Brunner) 0:1. 34. Ahlström (Dünner/Ausschlüsse Tschannen, Brunner und Brändli) 0:2. 52. Leblanc (Cadonau, Rytz) 0:3. 59. Kelly (Campbell, Tschannen/ins leere Tor) 0:4. – Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Thurgau. 4mal 2 Minuten gegen Langenthal.
HC Thurgau: Schwendener; Küng, Parati; Blaser, Wollgast; Schnyder, Wildhaber; Seiler, Hänggi; Arnold, Brunner, Andersons; Spiller, Braes, Descheneau; Loosli, Brändli, Steiner; Bahar, Neher, Rattaggi.
SC Langenthal: Mathis; Rytz, Cadonau; Ahlström, Christen; C. Gerber, Völlmin; Tschannen, Campbell, Kelly; Füglister, Dünner, Kummer; T. Gerber, Dal Pian, Leblanc; Wyss, Schommer, Rüegsegger; Hess.
Bemerkungen: HC Thurgau ohne Moser und Kellenberger (beide überzählig). SC Langenthal ohne Marti, Pienitz, Pivron, Trüssel (alle verletzt), Kohler (bei Basel-Kleinhüningen) und Nyffeler (Elite-Junioren). 19. Lattenschuss Kummer. 49. Lattenschuss Kelly. 58. Time-out Thurgau. 58:00 bis 58:16 Thurgau mit sechs Feldspielern statt Goalie Schwendener.


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