Zu Gast beim Riesentöter

Wie stellt man einem Grossen ein Bein? Sollte es eine Formel zu dieser Frage geben, dürfte der HC Thurgau im Besitz davon sein – denn kaum ein Team, das in den letzten Jahren in den Playoff-Viertelfinals kein Heimrecht hatte, versteht es, den Teams, die auf den vorderen Rängen liegen, derart oft ein Bein zu stellen (das Liedchen, das der SCL dazu singen kann, umfasst elf Strophen).

Weit muss in den Chroniken der Swiss League nicht zurückgeblättert werden, um das jüngste Beispiel für ein Stolpern eines grossen Teams beim HC Thurgau zu finden: Bereits anno 3. Oktober 2017, also eingangs dieser Woche, wurde der von Olympia-Coach und Weltmeister-Trainer Bengt-Ake Gustafsson geführte Transfersieger EHC Olten erlegt.
Das Liedchen, das so manches Top-Team zu Punkteverlusten in der Ostschweiz singen kann, ist unzählige Strophen lang (jenes des SCL umfasst elf Strophen, drei Refrains und eine Bridge (mehr zu dieser eigentümlichen, aber durchaus trefflichen Einteilung später)).

Noël Guyaz: «Auswärts immer mühe»
Einer der den HC Thurgau eingehend studiert hat, ist Noël Guyaz, der dem Team bereits früher als Defensivspieler begegnete, wie mittlerweile als Sportchef und Assistenztrainer.
«Spielerich hat sich das Team weiterentwickelt, es ist physischer geworden, gespickt mit Talenten, die sich zeigen wollen», analysiert Noël Guyaz die Entwicklung der Mannschaft aus dem Osten der Schweiz.

Punkte und Spieler im Auge
Während dem Spiel hat Noël Guyaz vor allem die eigenen Spieler im Auge, doch auch gegnerische Athleten werden hinsichtlich einer künftigen, möglichen Verpflichtung im Blick behalten, «da sage ich Gian oder Marc schon im Voraus, dass sie diese besonders beobachten sollen.»
Punkte beim HCT zu holen, sei nicht so einfach, wie sich das ein paar vorstellen, bilanziert Guyaz. «Sie haben nichts zu verlieren. Auswärts haben wir da immer mühe. Wichtig ist dass wir von Beginn weg fokussiert sind und in Führung gehen können.»
Der SC Langenthal habe sich in dieser Saison stetig gesteigert, man sei guten Mutes. Inzwischen konnte der SCL viermal in Serie gewinnen.

Elf Strophen, drei Refrains und eine Bridge
Doch nun zurück zum Liedchen, das jeder Top-Club betreffend seiner Auftritte in Weinfelden (und zuvor Kreuzlingen) singen kann. Der SC Langenthal kommt dabei auf elf Strophen (= Niederlagen nach 60 Minuten), drei Refrains (= Niederlage nach Verlängerung und Penaltys, was immerhin einem Punkt entspricht) sowie einer Bridge (= bisher ein Sieg nach Verlängerung in der Saison 2010/11, was zwei Punkte ergibt).
Diesen 14 Niederlagen stehen insgesamt 18 Siege gegenüber (einer wie erwähnt in der Verlängerung). Das Torverhältnis in diesen Auswärtsvergleichen lautet 102:97, jenes der Punkte 54:36.

Text: Daniel Gerber


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