Ein Meisterschütze für den SCL


Robin Leblanc hat in der Hockeyschweiz Spuren hinterlassen. Insbesondere beim HC Davos, wo er 2007 die Meisterschaft für blau-gelb entschied. Rückblickend sagt er: „Das war mein wichtigstes Tor der Karriere.“ Und so etwas möchte er mit dem SCL nun erneut erleben.

Als Robin Leblanc vom SC Langenthal kontaktiert wurde, freute er sich. Er hat nach einer neuen Herausforderung gesucht. Und seine deutschstämmige Frau vermisste nach vier Jahren in der Romandie zudem die Deutschschweiz. „Für mich war es sehr wichtig, bei einem Team zu spielen, welches gewinnen kann. Dass Langenthal mich wollte, hat mich sehr gefreut“, erinnert sich der 34-Jährige. Natürlich habe er dann auch mit Daniel Carbis und Dominic Hobi gesprochen. Die guten Worte der beiden Ex-Langenthaler haben ihm die Entscheidung noch vereinfacht. Bald ging alles schnell und die neue Herausforderung war gefunden.
Damals hat Leblanc übrigens noch mit Jason O’Leary als Trainer gerechnet. Aber ich bin nicht wegen Jason hier, sondern wegen dem Club und dem Team“, erklärt Leblanc. Auf den neuen Trainer freue er sich bereits, unter anderem weil, wie er sagt, Schweden meist ein gutes Verständnis für Taktik haben.

Er will Schweizer werden
Er selbst hat Hockey von seinem Vater mitgegeben erhalten. Fernand Leblanc spielte ebenso wie Robin in der Schweiz. Im Jahr 1981 siedelte er in die Schweiz über zu Chur, wo sein Sohn Robin 1983 auf die Welt kam und wechselte via Herisau zum HC Ajoie, wo Leblanc-Junior seine ersten Schritte im Eishockey machte und die Schweizer Lizenz erhielt. „Schweizer bin ich noch nicht, aber wir möchten es werden. Dafür habe ich bereits angefragt“, verrät der Flügelstürmer, der in seinem fünften Altersjahr mit seiner Familie nach Kanada und im Jahr 2005 mit 22 zum HC Ajoie zurückkehrte.
Seither ist bei Robin Leblanc vieles passiert. Das unangefochtene Highlight trug sich 2007 zu, als er in seiner ersten Saison in der NLA beim HC Davos auch noch das Meistertor schoss. Im siebten und entscheidenden Finalspiel gegen den SC Bern erzielte Leblanc in der 45. Minute das einzige Tor des Spiels. „Das war ohne Zweifel das wichtigste Tor meiner Karriere – mit grossem Abstand“, erinnert er sich heute. Meister zu werden sei einzigartig. Mit dem HC Davos hat er dies im Jahr 2009 sogar noch wiederholen können.

Eine Führungsperson
Wiederholen möchte er dies auch mit dem SC Langenthal, denn dafür ist er hier. Sein Vertrag dauert bis 2019, in dieser Zeit will er entsprechenden Erfolg haben. „Ich bin hier, um dem Team zu helfen. Ich kann in der zweiten Linie scoren, aber auch Boxplay spielen oder den jungen Spielern mit meiner Erfahrung helfen“, zeigt er sich flexibel. Seine jahrelange Erfahrung wolle er auf jeden Fall einbringen. „Mit Beispiel führen“ sagt er und kündigt an, voranzugehen. Darauf freue er sich, das liege ihm zweifellos.
Das tut Leblanc indes auch zu Hause. Sein fünfjähriger Sohn Liam hat mit dem Eishockeyspielen begonnen und beschäftigt den Vater bereits kräftig. „Wenn ich nicht Eishockey spiele, dann gehe ich golfen. Meist aber beschäftige ich mich mit meiner Familie“, sagt er. Diese spricht übrigens mühelos Deutsch – inklusive ihm selbst. „Es geht ganz gut“, sagt er und fügt mit einem Schmunzeln an: „In der Kabine verstehe ich auf jeden Fall alles.“

Text & Foto: Leroy Ryser



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