«Gehen nicht ins Finale um zu verlieren»

Zum zweiten Mal in der Club-Geschichte steht der SC Langenthal im NLB-Finale. 2012 noch als Aussenseiter gestartet, steigt der SCL diesmal als Qualifikationssieger ins Titelrennen – jedoch gegen einen Herausforderer, der möglichst rasch in die NLA aufsteigen will.

Wieder steht der SC Langenthal im Finale. Wieder gegen einen Gegner, der den Aufstieg in die NLA aufstrebt. Und wieder denkt der SCL nicht daran, Spalier zu stehen und die Stürmer des Gegners wohlwollend auf dem Weg zum Tor zu begleiten.
Eingangs Saison lautete das Ziel, die Qualifikation unter den ersten vier Teams zu beenden und das Halbfinale zu erreichen. Beide Punkte wurden erfüllt. «Wir sind nicht im Finale um zu verlieren», sagt SCL-Geschäftsführer Gian Kämpf.

O’Leary: «Spass haben!»
Sein Team sei sehr fokussiert, sagt SCL-Trainer Jason O’Leary. Sicher sei zunächst der ein oder andere Spieler noch etwas nervös. Ein Vorteil der Lakers sei, dass sie letzte Saison schon im Final standen. «Doch wir konzentrieren uns und werden ein einfaches Spiel aufziehen. Die Stimmung in der Halle wird euphorisch sein.» Innerhalb der Linien werde nicht viel geändert. «Wir wollen einfach Spass haben, es ist eine Riesenchance.»
Für den SC Langenthal sind es zudem die grossen Premieren-Playoffs: Noch nie spielte das Team Playoffs gegen Thurgau, Ajoie und nun die Lakers – jede Serie war also Neuland.

Guyaz: «Schnelle, harte Serie!»
«Beide Mannschaften werden sich nichts schenken», schätzt SCL-Sportchef Noël Guyaz die Lage vor dem ersten Final-Vergleich der beiden Equipen ein. «Ich gehe davon aus, dass es eine schnelle, harte Serie gibt. Es wird viel Disziplin brauchen, die Special-Teams können den Unterschied machen.»
In der Qualifikation gewann Langenthal alle vier Spiele gegen die Lakers (wie schon gegen den Halbfinal-Gegner HC Ajoie). Die Resultate gegen die St. Galler: 4:2, 3:2 sowie zweimal ein 6:4. Jason O’Leary: «Die Quali-Resultate spielen keine Rolle, das ist vorbei. Beide Teams brauchen jetzt vier Siege, das ist das einzige was zählt.»

Kämpf: «Euphorie ist zu spüren.»
«Ich freue mich auf das Finale, da treffen zwei gute Mannschaften aufeinander», blickt Gian Kämpf nach vorn. «Die Euphorie ist in der Stadt zu spüren. Ich freue mich auf unser Team, das alles geben wird, es macht einfach Freude.»
Der Club ist zu einem Spitzenteam gereift. Innerhalb von nun sechs Saisons ist Langenthal zweimal ins Finale sowie dreimal ins Halbfinale vorgestossen.

Die Bilanz gegen die Lakers
Dank der laufenden Saison ist die Bilanz gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers positiv. 11 Siege stehen 7 Niederlagen gegenüber, dazu kommt ein Unentschieden (9:9 aus der Saison 1984/85). Das Torverhältnis ist dennoch negativ, 81:86 Tore (Resultate wie 5:11 und 3:8 aus der Saison 1978/79 oder 2:7 aus der Saison 1984/85 sind nicht so schnell abgetragen mit 3:2 und 4:2-Siegen). Das Punkteverhältnis ist positiv mit 29:18 Zählern (früher galt die Zwei-Punkte-Regel).
Seit die Lakers 2015 abgestiegen sind, standen sich die beiden Clubs neunmal gegenüber, sechsmal siegte der SCL, dreimal die Lakers.

Grammy
Die Welt braucht mehr gute Nachrichten. Deshalb werden an dieser Stelle in dieser Saison Grammys vergeben. Dies nachdem letzte Saison an gleicher Stelle Oscars verliehen wurden, welche die früher bekannten «Bauern-Regeln» und Film-Statements ablösten.

Grammy SC Langenthal: «We will rock you» Gian Kämpf (feat. «Queen»).
Der SCL-Geschäftsführer drückt damit aus, dass gegen die Lakers nicht eine Ehrenrunde gedreht, sondern um den Titel gekämpft wird.

Text: Daniel Gerber


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